Knieoperation in Graz

Kreuzband-OP in Graz –
arthroskopische
Rekonstruktion

Ein Kreuzbandriss ist eine der häufigsten und folgenreichsten Sportverletzungen am Knie. Wer aktiv und sportlich bleiben möchte, braucht eine präzise Rekonstruktion – mit der richtigen Transplantatwahl, konsequenter Begleitverletzungsversorgung und klarem Ziel: Rückkehr zum Sport. Dr. Maurer führt Kreuzband-Operationen in Graz im UKH Steiermark und in der Privatklinik Graz Ragnitz durch.

Auf einen Blick
  • Arthroskopischer Eingriff, 60–120 Minuten
  • Stationärer Aufenthalt 2–4 Tage
  • Individuelle Transplantatwahl
  • ACL-ALL-Rekonstruktion bei Bedarf
  • UKH Steiermark (Kassendeckung) oder Privatklinik Ragnitz
  • Krankenstand ca. 6–8 Wochen
  • Wahlarzt – Kassenerstattung möglich
Hintergrund

Was ist ein Kreuzbandriss?

Das vordere Kreuzband ist der zentrale Stabilisator des Kniegelenks. Reißt es, verliert das Knie seine Führung – besonders bei Drehbewegungen und plötzlichen Richtungswechseln.

Der Riss entsteht meist ohne direkten Kontakt: ein falscher Schritt beim Skifahren, eine unkontrollierte Landung im Fußball oder ein abrupter Richtungswechsel beim Handball reichen oft aus, um das Band vollständig zu zerreißen. Das Resultat ist ein instabiles Knie, das bei sportlicher Belastung immer wieder wegknickt – und das langfristig Meniskus und Knorpel schädigt.

Ein vollständig gerissenes vorderes Kreuzband heilt in der Regel nicht von selbst. Für sportlich aktive Menschen, bei beruflicher Belastung mit Drehbewegungen oder bei ausgeprägter Instabilität ist die operative Rekonstruktion die verlässlichste Lösung.

Ausführliche Informationen zum Kreuzbandriss – Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen →

Fakten zur Kreuzband-OP
EingriffArthroskopisch
OP-Dauer60–120 Minuten
NarkoseVollnarkose oder Spinalanästhesie
Stationär2–4 Tage
Krankenstandca. 6–8 Wochen
SchieneMeist nicht notwendig
Return to Sport9–12 Monate
Indikation

Wann ist eine Kreuzband-Operation sinnvoll?

Nicht jeder Kreuzbandriss muss operiert werden – aber für die meisten sportlich aktiven Menschen und alle, die körperlich belastende Berufe ausüben, ist die operative Rekonstruktion die beste Lösung, um Stabilität, Sportfähigkeit und die langfristige Gesundheit des Kniegelenks zu sichern.

Eine konservative Behandlung – also intensiver Muskelaufbau ohne Operation – kann bei älteren, wenig aktiven Patienten ohne ausgeprägte Instabilität und ohne Begleitverletzungen ausreichen. Das Knie wird dann durch die Oberschenkelmuskulatur kompensatorisch stabilisiert. Voraussetzung ist allerdings ein diszipliniertes, langfristiges Trainingsprogramm.

Die operative Rekonstruktion ist empfehlenswert, wenn:

  • Das Knie instabil ist und immer wieder „wegknickt" (Giving-way)
  • Sportliche Aktivität – besonders Dreh- und Sprungsportarten – erhalten oder wiederhergestellt werden soll
  • Begleitverletzungen (Meniskusriss, Rampenläsion) vorliegen, die gleichzeitig versorgt werden müssen
  • Berufliche oder alltägliche Belastungen Drehbewegungen erfordern
  • Der Patient jung ist und langfristig sein Knie schützen möchte

Ein unbehandelter Kreuzbandriss mit anhaltender Instabilität erhöht das Risiko für Folgeschäden an Meniskus und Knorpel deutlich – und damit das Risiko einer frühzeitigen Kniearthrose. Die Entscheidung für oder gegen eine Operation trifft Dr. Maurer nach ausführlicher klinischer Untersuchung und MRT-Analyse gemeinsam mit dem Patienten.

Wann rasch zum Facharzt?

Nach einem Knietrauma mit hörbarem „Knall", rascher Schwellung (Einblutung ins Gelenk) und Instabilitätsgefühl sollte das Knie innerhalb weniger Tage fachärztlich untersucht werden – um Begleitverletzungen rechtzeitig zu erkennen und die optimale Behandlung zu planen. Jetzt Termin vereinbaren →

Schritt für Schritt

Ablauf der Kreuzband-OP in Graz

Von der Erstvorstellung bis zur Entlassung – was Sie bei Dr. Maurer erwartet.

Erstgespräch

Erstvorstellung & Diagnose

Beim ersten Termin bei Dr. Maurer erfolgen eine ausführliche klinische Untersuchung und die Durchsicht Ihrer MRT-Bilder. Dabei wird nicht nur der Kreuzbandriss selbst beurteilt, sondern gezielt nach Begleitverletzungen gesucht – Meniskusrisse, Rampenläsionen und Knorpelschäden, die die Operationsplanung beeinflussen. Das Gespräch umfasst auch Ihre Aktivitäts- und Berufssituation, um die optimale Behandlungsstrategie zu finden.

OP-Planung

Transplantatwahl & Aufklärung

Gemeinsam mit Dr. Maurer wird die Wahl der Spendersehne (Graft) besprochen – abhängig von Ihrer Sportart, Ihrem Anspruchsniveau, Ihrem Beruf und anatomischen Gegebenheiten. Die vollständige OP-Aufklärung, die Besprechung möglicher Risiken und die Planung der postoperativen Physiotherapie sind Teil dieses Termins. In der Privatklinik Graz Ragnitz ist eine zeitnahe Terminvergabe möglich.

OP-Tag

Stationäre Aufnahme & Narkose

Das Narkosegespräch findet typischerweise einige Tage vor dem Eingriff statt – nicht erst im Krankenhaus. Dabei wird die Narkoseart besprochen: Sie können zwischen Vollnarkose und Spinalanästhesie (Kreuzstich) wählen. Am OP-Tag selbst erfolgt die stationäre Aufnahme üblicherweise am Morgen; nach den Vorbereitungen werden Sie in den Operationssaal eingeschleust. Wer möchte, kann dem Eingriff auf einem Monitor direkt mitverfolgen: Die Arthroskopie überträgt das Innere des Kniegelenks in Echtzeit.

Der Eingriff

Die arthroskopische Rekonstruktion (60–120 Min.)

Über zwei kleine Zugänge wird das Arthroskop eingebracht und das gesamte Gelenk systematisch beurteilt. Begleitverletzungen – insbesondere Meniskusrisse und Rampenläsionen – werden gezielt gesucht und wenn möglich im gleichen Eingriff versorgt. Anschließend wird das körpereigene Sehnentransplantat entnommen, aufbereitet und über präzise gebohrte Knochenkanäle eingezogen und fixiert. Je nach Befund kann eine zusätzliche ACL-ALL-Rekonstruktion oder eine laterale extraartikuläre Tenodese (LET) nach Lemaire durchgeführt werden.

Nach der OP

Aufwachraum & stationärer Aufenthalt

Nach der Operation verbringen Sie zunächst Zeit im Aufwachraum, bevor Sie auf die Station verlegt werden. Der stationäre Aufenthalt beträgt üblicherweise 2–4 Tage, bei komplexen Rekonstruktionen mit Begleitverletzungen kann er etwas länger dauern. Die ersten Gehübungen mit Unterarmstützkrücken beginnen noch am OP-Tag oder am Folgetag. Eine Schiene ist bei der Standard-Kreuzbandrekonstruktion in der Regel nicht erforderlich.

Arthroskopische Kreuzband-OP im Operationssaal – Arthroskop und Instrumente im Kniegelenk
Transplantatwahl

Welche Sehne wird verwendet? – Die individuelle Graft-Wahl

Die Wahl des Transplantats ist eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Kreuzbandrekonstruktion – und es gibt kein universell „bestes" Transplantat. Jede Option hat ein eigenes Profil aus Stabilität, Entnahmemorbidität und Heilungsverhalten. Dr. Maurer bespricht die Graft-Wahl ausführlich mit jedem Patienten individuell.

Hamstringsehnen (Semitendinosus & Gracilis / STG)

Eines der am häufigsten verwendeten Transplantate, entnommen aus den Beugesehnen an der Oberschenkelrückseite. Geringere Beschwerden an der Entnahmestelle, gute Stabilität, breites Einsatzspektrum.

Vielseitig · geringes Risiko für vordere Knieschmerzen

Quadrizepssehne

Zunehmend bevorzugtes Transplantat mit kräftigem Querschnitt und günstiger Entnahmemorbidität. Besonders geeignet bei starkem körperlichem Anspruch und als Option bei Revisionen, wenn Hamstrings bereits entnommen wurden.

Kräftiger Querschnitt · patientenfreundliche Entnahme

Patellarsehne – Knochen-Sehne-Knochen (BTB)

Klassisches Transplantat mit Knochenblöcken an beiden Enden – das ermöglicht eine besonders feste, direkte Knochen-zu-Knochen-Einheilung. Langjährig bewährt im Leistungssport und bei hohem Pivotanspruch.

Hohe Primärstabilität · für Leistungssport geeignet

Allograft (Spendersehne)

In ausgewählten Situationen – etwa bei Mehrfach-Revisionen, wenn körpereigene Sehnen nicht mehr verfügbar sind, oder bei älteren Patienten mit geringerem Anspruch – kann ein Spendertransplantat eine sinnvolle Alternative sein.

Reserveoption · selektive Indikation
Spezialisierte Verfahren

Wenn das Kreuzband allein nicht genügt – Spezialverfahren für maximale Stabilität

Bei bestimmten Patientengruppen – junge Athleten, Pivot-Sportarten, ausgeprägte Bandlaxität oder Revisionseingriffe – ist die alleinige Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands nicht immer ausreichend, um die Rotationsstabilität dauerhaft zu sichern. Bleibt eine Rotationsinstabilität bestehen, ist das Risiko eines erneuten Kreuzbandriss deutlich erhöht. Dr. Maurer setzt in diesen Fällen ergänzende Verfahren ein.

Spezialtechnik nach Sonnery-Cottet

ACL-ALL-Rekonstruktion – kombinierte Stabilisierung von innen und außen

Bei der von Sonnery-Cottet beschriebenen Technik wird die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands mit einer gleichzeitigen Rekonstruktion des anterolateralen Bandes (ALL) kombiniert. Während die klassische Kreuzbandplastik die vordere Translationsinstabilität behebt, kontrolliert die ALL-Rekonstruktion zusätzlich die Rotation des Unterschenkels.

Für Risikogruppen – junge Athletinnen und Athleten, Pivot-Sportarten wie Ski, Fußball oder Handball, generalisierte Hyperlaxität und Revisionseingriffe – zeigen Studien eine signifikant geringere Re-Rupturrate gegenüber der isolierten Kreuzbandplastik. Dieses kombinierte Verfahren erfordert spezifische Expertise und wird von Dr. Maurer gezielt bei entsprechender Indikation eingesetzt.

Laterale extraartikuläre Tenodese (LET) nach Lemaire

Als alternatives oder ergänzendes Verfahren kann eine laterale extraartikuläre Tenodese (LET) nach Lemaire durchgeführt werden. Dabei wird ein gestielter Streifen des Tractus iliotibialis – der kräftigen Sehnenplatte an der Oberschenkelaußenseite – so umgelenkt und fixiert, dass er die Außenseite des Kniegelenks zusätzlich gegen Rotationsbewegungen absichert. Das Verfahren ist gut etabliert und zeigt besonders bei ausgeprägter anterolateraler Instabilität hervorragende Ergebnisse.

Die Entscheidung, ob eine zusätzliche anterolaterale Stabilisierung sinnvoll ist, trifft Dr. Maurer individuell – auf Basis des klinischen Pivot-Shift-Befunds, der MRT-Bildgebung, des Aktivitätsniveaus und der Vorgeschichte.

Schema ACL-ALL-Rekonstruktion: Verlauf des vorderen Kreuzbands und des anterolateralen Bandes im Kniegelenk
Begleitverletzungen

Was wird bei der Kreuzband-OP noch mitversorgt?

Ein Kreuzbandriss tritt selten isoliert auf. Gerade die Begleitverletzungen entscheiden darüber, wie stabil das Knie nach der Operation wird – und wie hoch das Risiko eines erneuten Risses ist. Dr. Maurer legt besonderen Wert auf das systematische Erkennen und die konsequente Mitversorgung dieser Schäden.

Rampenläsion

Ein Einriss am Übergang vom Hinterhorn des Innenmeniskus zur Gelenkkapsel. Sie ist im Standard-MRT schwer zu erkennen und wird erst arthroskopisch – über ein posteromediales Portal oder die sogenannte Trans-Notch-View – sichtbar. Wird sie übersehen und unversorgt gelassen, bleibt eine Restinstabilität bestehen, die das Ergebnis der Kreuzbandplastik gefährdet. Dr. Maurer sucht die Rampenläsion deshalb gezielt und versorgt sie – wenn nötig – mit einer arthroskopischen Naht.

Meniskusriss

Der Meniskusriss ist der häufigste Begleitschaden beim Kreuzbandriss. Der Erhalt des Meniskus durch Naht hat oberste Priorität – denn der Meniskus schützt den Gelenkknorpel und trägt zur Stabilität bei. Nur wenn eine Naht nicht möglich ist, erfolgt eine selektive Teilresektion. Meniskus- und Kreuzband-OP werden in der Regel in einem einzigen Eingriff kombiniert.

Anterolaterale Strukturen

Eine zusätzliche Schädigung der anterolateralen Kapsel-Band-Strukturen führt zu einem ausgeprägten Pivot-Shift. Ein knöcherner Ausriss am seitlichen Schienbein (Segond-Fraktur) gilt als direkter Hinweis auf diese Verletzung. In diesen Fällen wird die ACL-ALL-Rekonstruktion oder eine LET in Betracht gezogen.

Knorpel- & Seitenbandschäden

Begleitende Knorpelschäden oder Verletzungen des Innen- oder Außenbandes beeinflussen die Operationsplanung und werden – wo klinisch sinnvoll – im gleichen Eingriff oder zeitnah adressiert, um Folgeschäden zu verhindern.

Mehr zu Begleitverletzungen beim Kreuzbandriss: Kreuzband-Begleitverletzungen – was wird mitversorgt? →

Operationsort

Wo wird die Kreuzband-OP in Graz durchgeführt?

Dr. Maurer operiert an zwei Standorten in der Steiermark – je nach Versicherungssituation und persönlichen Präferenzen des Patienten.

UKH Steiermark – Standort Kalwang

Das Unfallkrankenhaus Steiermark am Standort Kalwang bietet eine vollumfängliche unfallchirurgische und orthopädische Versorgung auf hohem Niveau. Für gesetzlich Krankenversicherte übernimmt die Kasse die Kosten des stationären Aufenthalts und der Operation vollständig.

Kassendeckung · stationäre Versorgung

Privatklinik Graz Ragnitz

Die Privatklinik Graz Ragnitz ist eine der führenden Privatkliniken der Steiermark und bietet höchste medizinische und komfortliche Standards. Hier ist eine deutlich zeitnähere Terminvergabe möglich. Die Kosten können über eine private Zusatzkrankenversicherung oder eine Unfallversicherung gedeckt werden.

Zeitnah verfügbar · Privat- & Zusatzversicherung · Komfortklasse
Narkose

Narkosemöglichkeiten

Für die Kreuzband-OP stehen zwei bewährte Narkoseverfahren zur Wahl – Sie entscheiden gemeinsam mit dem Anästhesisten, welches für Sie besser geeignet ist:

  • Vollnarkose: Sie schlafen während des gesamten Eingriffs und bemerken nichts vom Ablauf.
  • Spinalanästhesie (Kreuzstich): Die untere Körperhälfte wird betäubt. Sie sind wach, aber schmerzfrei – und können dem Eingriff auf einem Monitor mitverfolgen, wenn Sie möchten.

Das Narkosegespräch findet im Vorfeld der Operation statt und klärt alle relevanten Aspekte – Vorerkrankungen, Medikamente, Risiken.

Kosten

Kosten der Kreuzband-OP

Kostenübersicht
UKH SteiermarkGesetzliche KV übernimmt
Privatklinik RagnitzPrivat / Zusatz-KV / Unfall-VS
WahlarzthonorarTeilweise KV-rückerstattungsfähig

Als Wahlarzt stellt Dr. Maurer seine ärztliche Leistung separat in Rechnung. Ein Teil davon ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung rückerstattungsfähig. Bei Fragen zu den genauen Kosten und Erstattungsmöglichkeiten steht das Team von Dr. Maurer gerne zur Verfügung.

Nachbehandlung

Reha nach der Kreuzband-OP – Schritt für Schritt zurück zum Sport

Die Rehabilitation nach einer Kreuzbandrekonstruktion orientiert sich an objektiven Kriterien, nicht allein an der Zeit. Die Phasen geben einen Richtwert – der genaue Verlauf wird individuell gesteuert.

Wichtig zu wissen
SchieneBei Standard-ACL nicht notwendig
Krankenstandca. 6–8 Wochen (berufsabhängig)
AutofahrenAb ca. Woche 6–8 möglich
PhysiotherapieBeginnt direkt nach der OP
Woche 1–2

Abschwellen & Frühmobilisation

Unmittelbar nach der Operation beginnt die Physiotherapie. Im Vordergrund stehen Schwellung- und Schmerzkontrolle, die Wiederherstellung der vollen Streckung und die erste Aktivierung der Oberschenkelmuskulatur. Das Gehen mit Unterarmstützkrücken wird von Beginn an geübt. Eine Schiene ist bei der Standard-Kreuzbandrekonstruktion nicht erforderlich.

Woche 3–8

Muskelaufbau & Beweglichkeit

Schrittweiser Aufbau von Bewegungsumfang, Kraft und Koordination (Propriozeption). Übergang zur Vollbelastung, sobald Gangbild und Muskelkontrolle es erlauben. In dieser Phase endet meist der Krankenstand – abhängig davon, ob eine überwiegend sitzende oder körperlich belastende Tätigkeit ausgeübt wird.

Monat 3–6

Sportspezifisches Training

Lauftraining, kontrollierte Richtungswechsel und sportartspezifische Bewegungsmuster können eingeführt werden. Aufbau von Schnellkraft und neuromuskulärer Kontrolle unter ansteigender Belastung. Radfahren und Schwimmen sind bereits früher möglich und sinnvoll.

Monat 9–12

Return to Sport

Die Rückkehr zum Wettkampfsport erfolgt erst nach objektiver Funktionsprüfung – insbesondere nach Kraftsymmetrie-Tests und Hop-Tests. Eine verfrühte Rückkehr erhöht das Risiko eines erneuten Kreuzbandriss signifikant. Dr. Maurer gibt die Sportfreigabe auf Basis dieser Kriterien – nicht allein anhand der verstrichenen Zeit.

Spezialisierung

Warum Dr. Maurer für die Kreuzband-OP in Graz?

Erfahrung, Spezialisierung und ein konsequenter Blick für das große Bild – nicht nur für das Kreuzband selbst.

Systematische Suche nach Begleitverletzungen

Rampenläsionen, Meniskusrisse und anterolaterale Instabilitäten werden nicht dem Zufall überlassen. Dr. Maurer sucht arthroskopisch gezielt nach diesen Schäden – und versorgt sie im gleichen Eingriff. Das verhindert Restinstabilität und schützt den Operationserfolg.

ACL-ALL-Rekonstruktion nach Sonnery-Cottet

Für Patienten mit erhöhtem Re-Rupturrisiko bietet Dr. Maurer die kombinierte ACL-ALL-Rekonstruktion an – ein Verfahren, das intra- und extraartikuläre Stabilisierung verbindet und die Rotationsstabilität deutlich verbessert.

Individuelle Transplantatwahl

Es gibt kein Standard-Graft. Die Transplantatwahl wird auf Basis von Sportart, Anspruchsniveau, Beruf, Anatomie und Voroperationen individuell und gemeinsam mit dem Patienten getroffen – für das bestmögliche Ergebnis in der konkreten Lebenssituation.

Wahlarzt – Kassenerstattung möglich

Als Wahlarzt bietet Dr. Maurer höchste Spezialisierung und individuelle Betreuung. Ein Teil des Wahlarzt-Honorars ist bei der gesetzlichen Krankenversicherung rückerstattungsfähig. Für die Operation im UKH Steiermark übernimmt die Kasse die Kosten vollständig.

Dr. Dietmar Maurer, Kniechirurg und Orthopäde in Graz
Häufige Fragen

Fragen zur Kreuzband-OP in Graz

Eine arthroskopische Kreuzbandrekonstruktion dauert in der Regel 60 bis 90 Minuten. Bei Begleitverletzungen – etwa einem Meniskusriss oder einer Rampenläsion, die gleichzeitig versorgt werden – kann der Eingriff bis zu 120 Minuten in Anspruch nehmen. Bei kombinierten Verfahren wie der ACL-ALL-Rekonstruktion nach Sonnery-Cottet verlängert sich die OP-Zeit entsprechend. Die genaue Dauer wird im Vorfeld gemeinsam mit Dr. Maurer besprochen.
Der Krankenstand beträgt üblicherweise 6 bis 8 Wochen – ist aber stark vom Beruf abhängig. Wer überwiegend sitzend oder im Homeoffice arbeitet, kann unter Umständen früher wieder einsteigen, sofern Fahrtüchtigkeit und ausreichende Gehfähigkeit gegeben sind. Bei körperlich belastenden Berufen, die volles Steh-, Geh- und Treppenvermögen erfordern, kann der Krankenstand länger ausfallen. Die individuelle Empfehlung gibt Dr. Maurer auf Basis des Heilungsverlaufs.
Bei einer Standard-Kreuzbandrekonstruktion ist postoperativ keine Schiene notwendig. Die Belastung und Mobilisation beginnt kontrolliert direkt nach der Operation – mit Unterarmstützkrücken. Nur in Ausnahmefällen – etwa bei komplexen Begleitverletzungen, die zusätzliche Stabilisierung erfordern (z.B. gleichzeitige Seitenbandverletzung) – kann eine temporäre Orthese sinnvoll sein.
Die Wahl des Transplantats wird individuell besprochen und getroffen – es gibt kein universell bestes Transplantat. Zur Verfügung stehen die Hamstringsehnen (Semitendinosus/Gracilis / STG), die Quadrizepssehne, die Patellarsehne (Knochen-Sehne-Knochen / BTB) sowie in ausgewählten Situationen ein Spendertransplantat (Allograft). Die optimale Wahl hängt von Ihrer Sportart, Ihrem Anspruchsniveau, Ihrem Beruf, Ihrer Anatomie und davon ab, ob Sie bereits voroperiert wurden. Dr. Maurer bespricht die Entscheidung ausführlich mit Ihnen.
Für Operationen im UKH Steiermark (Standort Kalwang) übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten vollständig. Entscheiden Sie sich für die Privatklinik Graz Ragnitz, können die Kosten über eine private Zusatzkrankenversicherung oder eine Unfallversicherung gedeckt werden. Als Wahlarzt stellt Dr. Maurer seine ärztliche Leistung separat in Rechnung – ein Teil davon ist bei der gesetzlichen Kasse rückerstattungsfähig. Sprechen Sie uns bei Fragen zur Kostensituation gerne an.
Die vollständige Rehabilitation nach einer Kreuzbandrekonstruktion dauert 9 bis 12 Monate. In den ersten Wochen stehen Abschwellen und Frühmobilisation im Vordergrund. Ab Woche 3–8 folgen gezielter Muskelaufbau und Koordinationstraining. Sportartspezifisches Training beginnt nach etwa 3–6 Monaten. Die Rückkehr zum Wettkampfsport erfolgt frühestens nach 9–12 Monaten – abhängig von objektiven Funktionstests wie Kraftsymmetrie-Messungen und Hop-Tests. Eine verfrühte Rückkehr erhöht das Risiko eines erneuten Kreuzbandriss deutlich.

Kreuzband-OP in Graz – jetzt Termin vereinbaren

Dr. Maurer bespricht mit Ihnen die optimale Behandlungsstrategie – individuell, fachkundig und auf Ihr Ziel ausgerichtet. Wahlarzt, Kassenerstattung möglich.